Suppentöpfle-Saison 2026/27 - Mitarbeitende gesucht
Unsere treuen Fans können es kaum erwarten, bis das Suppentöpfle am Buß- und Bettag (Mittwoch, 18. November) wieder seine Pforten öffnet und die neue Saison startet. Bis voraussichtlich Ende Februar 2027 bieten wir an den Markttagen wieder für alle Suppenfans und Marktbesucher, für Alte und Junge, Einsame und Gesellige eine warme Suppe im Gemeindehaus St. Martin an.
Wie jedes Jahr brauchen wir um die 50 erfahrene und gerne auch neue Mitarbeitende, die unsere nette Gemeinschaft kennenlernen wollen.
Näheres zur Organisation und der Einsatzplanung erfahren Sie bei der Vorbesprechung am 11.
November 2026, 10-12 Uhr, im Gemeindesaal St. Martin.
Jürgen Schlesier
30 Jahre Wangener Suppentöpfle
Ein Bericht von Edgar Rohmert
Pünktlich zum 19. November, dem Namensfest der Heiligen Elisabeth von Thüringen, startete im Gemeindehaus St. Martin das Wangener Suppentöpfle. Zum 30. Mal! Die 55 ehrenamtlichen Helfer:innen hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Gäste mit einer schmackhaften Kartoffelsuppe (mit oder ohne Speck), Tee und Saft zu verwöhnen. Begrüßt wurden sie von Gemeindereferentin Luitgard Immler und Pfarrerin Elisabeth Jooß.
So war es für Pfarrerin Jooß kein Zufall, dass das Suppentöpfle gerade auf ihren Namenstag fiel. Denn die Heilige Elisabeth von Thüringen steht für die Haltung des Teilens und für das „Rosenwunder“: Wie die Legende berichtet, brachte sie den Armen Brot in einem Korb. Als ihre Gegner und Neider das unterbinden wollten, und sie fragten, was sie in ihrem Korb mitführe, sagte sie: „Rosen“. Der Korb wurde aufgedeckt – und was wurde sichtbar? Ein Korb voller Rosen!
Das Suppentöpfle steht nicht nur für die Sättigung des Leibes, sondern auch für die des Herzens. So kann Gemeinschaft, Begegnung und Liebe viel Hoffnung und Licht in den Alltag bringen, wie es viele Besucher des Suppentöpfles erleben. Dahinter stehen die vielen ehrenamtlichen Helfer:innen, die für das Suppentöpfle einkaufen, Tische decken und liebevoll dekorieren, kochen, Brot vorbereiten, Tee und Apfelsaft ausschenken, Suppe servieren, Geschirr einsammeln und spülen, die Küche aufräumen, kassieren…und, und, und. Für Pfarrerin Elisabeth Jooß ist das Wangener Suppentöpfle ein Ort, an dem wir einander stärken und die Haltung der Heiligen Elisabeth weitergeben.